Entwicklung der Grundstückspreise in Freiburg

Freiburg im Breisgau ist mit 226.393 Einwohnern die südlichste Großstadt Deutschlands. Die Altstadt mit dem berühmten Münster und den vielen „Bächle“ wird von mehr als drei Millionen Gästen besucht. Die Nähe zum Hochschwarzwald und das gute Wetter ziehen jährlich zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an.freiburg

Freiburg als Wohnort

Die Grundstückpreise liegen im Aufwärtstrend. Die Stadt zählt zu den beliebten Wohnorten und das Interesse an Kaufobjekten ist groß wie auch viva-haus.de bestätigt. Die Stadtverwaltung schätzt, dass bis zum Jahr 2020 circa 17.000 neue Einwohner zuziehen werden. Bereits seit einigen Jahren steigen die Immobilien in den Top-Lagen im Wert. In den beliebten Wohnvierteln werden Quadratmeterpreise von 7.000 Euro bezahlt. Die Freiburger Immobilienmakler wissen, dass der Trend in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren anhalten wird. Erst später könnte sich der Markt bedingt durch den demografischen Wandel bereinigen. Eine Investition in Immobilien lohnt sich in Freiburg. Vor allem die Objekte in guten bis sehr guten Wohnlagen sind entsprechend begehrt.

Mit ihrer romantischen Altstadt, dem guten Wetter und der reizvollen Umgebung zählt Freiburg zu den attraktivsten Städten Deutschlands. Gemäß der Statistik ist sie die jüngste Stadt Baden-Württembergs. Die 30.000 Studenten tragen dazu bei. Zu den gefragten Wohnvierteln zählen die Stadtteile Herdern und Wiehre. Hier besteht ein hoher Bedarf vor allem an Mietobjekten für Familien. Derzeit werden mehr als die Hälfte der Wohnungen in Freiburg von Singles bewohnt.

Bevorzugte Lage in der Innenstadt

Zu den bei Käufern bevorzugten Lagen zählt vor allem die Innenstadt. Zu den Vorteilen zählt ein gut strukturierter Nahverkehr. Die Preise gestalten sich unterschiedlich. Während der Immobilieninteressent in Munzingen 260 Euro pro Quadratmeter bezahlt, kalkuliert ein Käufer in der Wiehre mit 660 Euro pro Quadratmeter. Am Bertoldbrunnen sind hingegen Preise von 8.000 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit. Entsprechend hoch sind auch die Renditen, die bei den Objekten erzielt werden. Eine Preissteigerung verzeichneten auch die im Freiburger Osten gelegenen Objekte. Hier erhöhten sich in der Oberau, in Littenweiler und im Stadtteil Waldsee die Grundstückspreise für Ein- oder Zweifamilienhäuser um durchschnittlich 20 Prozent. Infolge der neuen Verkehrsentwicklung der B 31-Ost stieg das Käuferinteresse an Grundstücken und Immobilien in Ebnet. Aufgrund der schönen Aussicht und der hohen Wohnqualität zählen die Hänge von Zähringen und Herdern ebenfalls zu den nachgefragten Toplagen.

Stabile Preise

Stabile Preise lassen sich in Hochdorf und am Tuniberg beobachten. Großer Beliebtheit erfreut sich ebenfalls der Stadtteil Weingarten. Hier ziehen die Bodenpreise momentan an. Im deutschlandweiten Vergleich entwickeln sich die Freiburger Grundstückspreise durchschnittlich. Der Preis pro Quadratmeter Boden erhöhte sich in der Wiehre um durchschnittlich 20 Prozent. Dabei stieg der Bodenpreis für ein- oder zweistöckige Häuser um 15 Prozent. Eine Steigerung von 5 – 10 Prozent wird im Rieselfeld beobachtet. Als relativ bescheiden werden seitens der Finanzbürgermeisters der Stadt Freiburg die Preise für Äcker mit 2 bis 3,75 Euro pro Quadratmeter eingestuft. Wiesen kosten zwischen 1,40 bis 3,80 Euro und bei Wäldern wird mit 0,75 bis 2,50 Euro pro Quadratmeter kalkuliert. Für Weinberge werden zwischen 2,95 und 7,60 Euro pro Quadratmeter bezahlt.

Bild: pixabay.com – CC0 Public Domain